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Das Glossar über Krankheiten und Symptome oder Begriffserklärung:

Anmerkung: Dieses Glossar kann nicht als vollständig angesehen werden.
Alle Erklärungen sind lediglich zur Unterstützung gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Tierarztes.
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Abführmittel

Auch als Laxative bezeichnet, werden bei Verstopfung eingesetzt.
Nur spezielle Tierabführmittel verwenden und nur in Absprache mit dem Tierarzt verabreichen.

Abszess

Ein Eiterherd, kann an ganz verschiedenen Stellen am Körper auftreten. Oft durch die Folgen von Kämpfen hervorgerufen und durch schmutzige Krallen als Reaktion auf eine Infektion anderer Katzen verursacht. Die betroffenen Stellen können anschwellen und Fieber erzeugen.

Agressivität

Eine auffällige gewaltbereite Verhaltensweise die die Katze zum beißen, kratzen und wütenden Ausbrüchen veranlaßt. Katzen die ihr Revier und territoriale Ansprüche verteidigen neigen zu diesen Verhaltensweisen. Auch unzufriedene und psychisch gestörte Katzen werden oft agressiv.

Akne

Befällt oft das Kinn und die Lippen bei den Katzen und wird möglicherweise durch hormonelle Störungen, schlechte und falsche Ernährung oder Verstopfung verursacht. In einfachen Fällen kann man diese Stellen mit einer milden und neutralen Seife behandeln. Dann sofort auswaschen und gründlich ausspülen. Bei schwereren Formen und großflächigen Bereichen sollte der Tierarzt behandeln.

Allergie

Allergien können auch bei Katzen vorkommen und sind eine überempfindliche Reaktion des Körpers auf eigentlich meistens gut verträgliche Stoffe und Substanzen. Die Auslöser können sehr vielfältig sein und bedürfen einer gründlichen Klärung beim Tierarzt.
Die Symptome sind oft mit denen beim Menschen zu vergleichen und können sich durch, tränende Augen, Hautjucken, Hautausschlag, Niesen, Schwellungen, Atemnot, Nasenausfluß und Erbrechen äußern. Sogar Asthma kann bei der Katze entstehen. Ein Tierarzt sollte behandeln.

Allopezie

Ist ein krankhaft bedingter Haarausfall und nicht mit jahreszeitlich bedingten Fellverlust zu verwechseln. Die Haare fallen in großen Büscheln aus und die Ursache ist eine Hautkrankheit. Hier ist der Tierarzt sofort zu konsultieren.

Alter

Das mögliche maximale Lebensalter von Katzen variert sehr und ist auch etwas rasseverschieden. Katzen können bei guter Pflegeund medizinischer Versorung durchaus bis zu 18 Jahre erreichen. In der freien Wildbahn werden sie sicher nicht so alt und im Alter sollte die Ernährung leicht angepasst werden. Die Katze wird ruhiger und träger. Eine alte Katze sollte häufigerund regelmäßig untersucht werden. Sie benötigt viel Ruhe und Geborgenheit.

Anämie

Eine Blutkrankheit die sich durch einen Mangel an roten Blutkörperchen auszeichnet. Die Anämie ist keine Krankheit im herkömmlichen Sinne, sondern eine krankhafte Veränderung die einer gründlichen Untersuchung bedarf. Wenn die Ursache gefunden ist, kann sie der Tierarzt behandeln.

Anästhesie

Die tiefe Bewußtlosigkeit durch Spritze oder mittels Inhalationsgas hervorgerufen wird und ein Schmerzunempfindlichkeit verursacht. In guten Tierkliniken werden ähnliche Verfahren wie beim Menschen eingesetzt um diese Tiere chirugisch zu versorgen. Das Riskiko der Unverträglichkeit oder falscher und zu hoher Dosierung ist immer vorhanden und kann den Tod des Tieres herbeiführen. Der Tierarzt muß sorgfältig diese Risiken abwägen.

Angst

Durch laute und unvorhergesehene Ereignisse wird die Katze schreckhaft reagieren und sich durch ihren bedingten Selbsterhaltungstrieb schützen und verstecken. Alle Katzen habe eine natürliche Furcht und reagieren unterschiedlich auf zum Beispiel laute oder ungewöhnliche Geräusche. Meist beruhigen sich die Tiere wenn die vermeindliche Gefahr vorüber ist, sehr schnell wieder.

Antibiotika

Wirkstoffe, die schädliche Microorganismen bekämpfen und an der Verbreitung im Körper der Tieres hindern. Diese Wirkstoffe sind aus Bakterien gewonnen worden und auch das bekannte Penizillin findet in der Tiermedizin eine Anwendung und darf nur vom Tierarzt verwendet werden.

Appetitlosigkeit

Kann ein Symptom von Magenverstimmungen, Verdauungsstörungen, Katzengrippe, Katzenseuche oder Fieber sein. Es muß aber nicht immer eine Krankheit vorliegen. Längere Appetilosigkeiten sollten aber sehr genau untersucht werden. Den Tierarzt konsultieren.

Arthritis

Durch Alterbedingte Begleiterscheinung hervorgerufene entzündliche Veränderungen an den Gelenken. Diese zumeist auftretende Altererscheinung kann auch durch eine so feuchte Umgebung und auch dann bei jüngeren Tieren entstehen. Auf dem Röntgenbild lassen sich die krankhaften Veränderungen meist gut erkennen und der Tierarzt kann mit Medikamenten dagegen behandeln.

Asthma

Eine Krankheit die sich meist schon aus der chronischen Bronchitis entwickelt. Asthma bedeutet schweres Atmen. Die Symptome zeichnen sich schwerem Atem sowie Husten und Erstickungsanfällen aus. Bei älteren Tieren heilt diese Krankheit seltener aus und belastet neben dem Lungen und Atemsystem auch das Herz.

Atembeschwerden

Durch Niesen werden meist die ersten Anzeichen sichtbar und danach können auch die Augen tränen. Das Tier wird lustlos und nimmt kaum noch Nahrung auf. Bei Fieber mit schnellem Atem muß der Tierarzt behandeln.

Atemnot

Auch Dyspnoe. Durch eine Erkrankung oder eines Unfalls hervorgerufene Atemnot. Auch durch eine Erkrankung der Lungen hervorgerufen. Der Tierarzt sollte schnell behandeln.

Augen

Die Augen der Katzen lassen sich leicht kontrollieren. Falls nötig mit lauwarmen Wasser ausspülen. Katzen sind für Staub, Wind und starken Luftzügen gegenüber sehr empfindlich. Verletzungen und Fremdpartikel können zu einer Bindehautentzündung führen.

Aussetzen

Grausamer Akt des Entledigens von Katzen und Hunden. Steht unter Strafe. Diese Tiere werden für sie unbekannten Orten ausgesetzt und angebunden. Der Tierhalter will sich von dem Tier trennen. Niemand sollte eine Tier auf diese unnötige Weise behandeln.

Ausstellungen

Der in einem Verband eingetragene Katzenbesitzer mit einem Stammbaum seines Tieres kann dieses auf den Katzenausstellungen zur Schau stellen. Die Richter des Verbandes prüfen die Rassestandarts und bewerten nach ihnen. Jede Katze erhält so eine bestimmte Anzahl von Punkten und kann Klassensieger und später sogar Champion werden. Der erfahrenen Ausstellungskatze wird dieser Trubel nicht viel ausmachen aber kleine und ungeübte Katzen können sehr ängstlich darauf reagieren.

 

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Beruhigungsmittel oder Sedativa

Sollten nur in seltenen und erforderlichen Situationen und nur vom Tierarzt verabreicht werden. Erforderlich können diese Mittel im Vorfeld von schwierigen Untersuchungen und größeren Reisen verwendet werden.

Blasenkatarrh (Cystitis)

Eine bakterielle Entzündung der Harnblase. Der Urin ist durch die Enzündungsstoffe getrübt und verfärbt.
Das Urinieren bereitet der Katze Schwierigkeiten und Schmerzen. Spezielle Harnwegsmedikamente verhelfen meistens rasche Abhilfe. Die Katze sollte die Möglichkeit haben, viel frisches Wasser trinken zu können.

Blutung

Ein durch eine Wunde oder innerliche Verletzung hervorgerufen. Die äußerliche Wunde wird durch ständigen Blutaustritt der betroffenen verletzten Arterien und Venen und Blutgefäße verursacht. Hier sollte schnell mit einer Kompresse oder einem Druckverband mit Druck auf der Wunde die Blutung gestillt werden. Der Tierarzt solte dann schnell eingreifen. Oftmals kann ein medizinischer Eingriff notwendig sein.

Bronchitis

Chronische Entzündung der Bronchien. Meist durch eine entzündliche Veränderung an den Atemwegen verursacht. Oft ist dies eine typische Altererkrankung und tritt bei älteren und schwächeren Tieren auf. Die Katze wird sich apathisch, niedergeschlagen verhalten. Es können auch Schüttelfrost. Appetitlosgkeit und Husten auftreten. Man behandelt die Katze mit schleimlösenden Medikamenten und mit Beruhigungsmitteln. Die Katze sollte in einem Raum mit konstanter Temperatur gehalten und betreut werden.

Brustfellentzündung

Hier ist der seröse Beutel der die Lungen umgibt entzündet. Man spricht von einer Brustfellentzündung. Tiefe Wunden, Tuberkolose und Formen der schweren Erkältung sowie eine Bronchopneumonie können hier ursächlich verantwortlich sein. Die Katze hat einen trockenen Husten, schweren Atem und leichtes Fieber. Der Tierarzt sollte schnell behandeln.
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Dermatitis

Die Dermatitis ist eine Hautkrankheit. Die betroffenen Hautpartien werden durch Parasiten kontaminiert und entzünden sich. Auch Infektionen oder Allergien können eine Dermatitis verursachen.

Desinsektion

Ist ein Vorgang bei dem entzündliche Hautpartien durch Parasiten befallen, gereinigt und gesäubert werden. Die Parasiten werden durch diese notwendige Behandlung beseitigt. Man behandelt mit Bädern und Pudern.

Diabetis

Die Zuckerkrankheit die auch Tiere betreffen kann. Meisten entsteht diese Krankheit bei älteren Tieren oder völig falscher Ernährung. Auch Erbfaktoren spielen bei der Entstehung der Krankheit eine große Rolle und können diese begünstigen. Die betroffenen Tiere sind meist schwach und urinieren häufig und trinken viel Wasser. Die Behandlung erfolgt durch die Gabe von Insulin und einer besonderen Diät.

Digitalispräparate

Sind Präparate die in seltenen Fällen gegeben werden um die Herztätigkeit anzuregen.

Durst

Das Verlangen den Bedarf durch Flüssigkeit zu stillen. Bei Katzen mit einem veränderten und stetigen hohen Bedarf an Wasser, sollte auf Krankheiten überprüft werden. Dies kann auf Diabetis, Fieber oder Virusinfektionen oder Verdauungsstörungen hinweisen.

Dysenterie

Wird auch als Ruhr bezeichnet. Eine Infektion im unteren Darmbereich mit Schmerzen, Fieber und schwerem Durchfall. Kann vielfältige Ursachen haben. Den Tierarzt zu Rate ziehen und behandeln lassen.
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Ekzeme

Entzündliche Veränderung der Haut. Die Merkmale sind Blasen - und Krustenbildung. Die veränderten Hautpartien werden meist durch Kratzen und Scheuern noch verschlimmert. Es gibt viel Arten von Ekzemen und sie können auf eine Fehlernährung oder Lebererkrankung, Allergien oder Vitaminmangel zurückzuführen sein. Der Tierarzt muß genau untersuchen.

Enteritis

Die Entzündung des Darmes durch eine Vergiftung oder einer bakteriellen Infektion hervorgerufen. Die infektiöse Enteritis ist eine ansteckende Krankheit die mit dem Tode des Tieres einhergehen kann. Sollte schnellstens behandelt werden.

Erbrechen

Ein krampfhaftes und zwanghaftes Ausstoßen des Mageninhaltes durch den Mund. Ist meistens harmlos und kann auf das Lecken und Schlucken von Fellbüscheln oder das Aufnehmen von Gras oder anderen Nahrungs oder Tier- und Insektenresten sein. Die Katze ist eifrig bei der Suche von solchen Resten mit Geruchspartikeln. Dauert das Erbrechen längere Zeit sollte ein Tierarzt die Ursache ergründen.

Erschöpfung

Manchmal können äußere Einflüsse wie das Umsiedeln der Tiere an anderen unbekannten Orten und einhergehend durch ungewohnte Anstrengungen zu Erschöpfungszuständen bei den Tieren führen. Auch sehr heisse Sommer mit viel Auslauf können eine Erschöpfung begünstigen. Bieten Sie dem Tier einen Ruheraum und ausreichend Wasser und Nahrung an.

Erste Hilfe

Sofortmaßnahmen zur sofortigen Behandlung um lebensgefährliche Notfälle zu meistern. Alle Arten von Verletzungen, Schockzuständen, stark blutende Verletzungen, Verbrennungen oder Verätzungen oder sonstigen erfoderlichen, erkennbaren Zuständen gehören dazu. Sofortmaßnahmen sollten fast immer wenn möglich vom Tierarzt durchgeführt werden. Die Zeit ist ein wichtiger Faktor.

Ertüchtigung

Reine Wohnungskatzen werden schnell ohne Anreize und den erforderlichen Spiel und Jadttrieb schnell verwöhnt, übergewichtig und faul. Langeweile und Antriebslosigkeit führen zu einem Bewegungsmangel und bedürfen einer Ertüchtigung und Motivation. Solche Katzen können aber schnell wieder zum Spielen und Laufen gebracht werden.

Euthanasie

Wird bei todkranken Tieren durchgeführt um eine Sterbehilfe zu geben. Meistens wird in Form einer Injektion ein starkes Betäubungs- oder Schlafmittel gegeben um dann die tödliche Inkeltion zu setzen. Sollte nur eingesetzt werden um Tiere von weiteren Leiden zu bewahren.
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Fehlgeburt

Auch Katzen können durch bestimmte Umstände Fehlgeburten erleiden. Die Ursachen können natürliche Umstände, künstlich hervorgerufen oder infolge eines Unfalles auftreten.

FeLV Leukose - Felines Leukämie Virus

Bei der Katzenleukose handelt es sich um eine Leukämie-Erkrankung der Katze (Katzenleukämie) durch das Feline Leukämievirus FeLV. Diese schwerwiegende Erkrankung ist die bei Katzen am häufigsten auftretende Infektionskrankheit. Die Leukose muss nicht bereits zum Ausbruch gekommen sein, um auf gesunde Tiere durch Speichel oder Tränenflüssigkeit sowie durch infizierte Gegenstände übertragen zu werden und zur Ansteckung zu führen. Die Inkubationszeit (von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) kann Monate oder gar Jahre betragen auch kann eine bereits erkrankte Katze noch Monate oder Jahre am leben bleiben. Zur Vorbeugung der Ansteckung durch den Felinen Leukämievirus gibt es verschiedene Impfungen. Junge Katzen (Kitten) sollten im Kittenalter zweimal gegen FeLV geimpft werden - im Alter zwischen der neunten und zehnten Lebenswoche, wobei die zweite Impfung etwa drei vis vier Wochen nach der ersten erfolgen sollte. Erwachsene Katzen sollten jedes Jahr neu gegen Katzenleukose geimpft werden. Diese Auffrischung nennt man auch Booster-Impfung.

FIP (Bauchfellentzündung) - Feline Infektiöse Peritonitis

Die Feline Infektiöse Peritonitis, kurz FIP genannt, ist eine Infektionskrankheit des Bauchfells der Katze.

FIA (Blutarmut) - Feline infektiöse Anämie

Die Feline Infektiöse Anämie (FIA), die auch als Blutarmut bei Katzen bezeicnet wird, ist eine durch den Erreger Haemobartonella felis aus der Gruppe der Mycoplasmen (Bakterien) ausgelösten Infektionserkrankung des Blutes der Katze. Die FIA-Infektion löst ein Zerstören der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) aus, die für den Sauerstoff-Transport im Körper verantworlich sind. Diese als hämolytische Anämie bezeichnete Armut an roten Blutzellen führt bei Katzen zu Fieber, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Die Behandlung der FIA-Infektion wird durch die Verabreichung von Tetracyclin, einem antbiotischen Wirkstoff zur Hemmung der Eiweißbildung der Bakterien, durchgeführt.

FIV (Katzen-Aids) - Feline Immundefizienz

Die Immunschwäche-Krankeit FIV ist eine durch das Feline Immunschwäche Virus (FIV) ausgelöste Infektionskrankheit, auch bekannt unter der Bezeichnung Katzenaids. Das FIV-Virus gehört - ähnlich wie auch das FeLV Leukämie Virus - zur Gruppe der Retroviridae (Retroviren). Im Gegensatz zum FeLV ist das FIV-Virus jedoch ein sogenanntes "schleichender Virus", Lentivirus. Lentiviren verursachen unterschiedliche Erkrankungen bei verschiedenen Tierarten (wie z.B. Lungenentzündung bei Schafen oder Blutarmut bei Pferden) sowie beim Menschen die Immunschwäsche Krankheit AIDS, weshalb die Feline Immunschwäche auch als Katzen-AIDS bezeichnet wird. Ähnlich dem Menschen, so können auch infizierte Katzen trotz des Katzenaids Jahre ohne Auffälligkeit oder Anzeichen einer Krankheit leben. Da das Katzenaids das Immunsystem der Katze angreift und schwächt, kann es jedoch unter zu Infektionen kommen, die durch die geschwächten Abwehrkräfte nur schwer durch die Katze selbst geheilt werden können. Eine erneute Infektion führt dann meist zum Tod der erkrankten, FIV-positiven Katze. Die Diagnose wird meist durch einen FIV-Antkörper-Test gestellt. Da es beim Antikörpertest auch zu Fehldiagnosen kommen kann, sollte ein zweiter Test zur Absicherung der Ergebnisse nach etwa acht bis zwölf Wochen erfolgen. Einen hundertprozentigen Impfschutz gegen Katzenaids gibt es bislang nicht.

FHV Feline Herpes Virus - Rhinotracheitis

Beim Katzen-Herpes (Felines Herpes Virus, FHV, Rhinotracheitis) handelt es sich um eine akute Atemwegserkrankung durch Infektion der oberen Atemwege der Katze mit Herpes-Bakterien und -Viren (Calici-Virus, Chlamydien). Die Symptome sind Niesen, Entzündung der Nase (Rhintis) und Bindehautentzündung. Rhinotracheitis kann zudem Fortpflanzungsorgane und Gebärmutter der Katze befallen und zu Problemen bei der Trächtigkeit von Katzen führen. Ohne medikamentöse Behandlung ist die Krankheit in der Regel nach einer bis zwei Wochen ausgestanden. FHV kann in sehr seltenen Fällen bei jungen Katzen tödlich sein, führt bei älteren Katzen jedoch so gut wie nie zum Tod der Katze. Eine Impfung gegen den FHV (FHV-1 Virus) kann den Ausbruch der Erkrankung verhindern, schützt jedoch nicht automatisch vor Infektionen. Bei erwachsenen Katzen sollte der Impfschutz dann durch eine jährliche Wiederholungsimpfung (Booster) aufgefrischt werden.

Fellwechsel

Wenn ein Jahreszeitlich bedingter Wetterwechsel mit einer wärmere Periode ankündigt, verliert die Katze ihr dickeres Winterfell und ersetzt sie durch ein dünneres für den Sommer. Je mehr die Katze an die äußeren Wetterumstände gewöhnt ist umso mehr fällt dieser Fellwechsel aus. Katzen verlieren aber auch in einer leichteren Form während des ganzen Jahres etwas Haare. Regelmäßiges Bürsten kann hier Abhilfe schaffen und regt gleichzeitig den Kreislauf an.

Fettleibigkeit (Obesität)

Fresssucht und Überfütterung sind die ursächlichen Gründe für eine Fettleibigkeit. Reine Wohnungskatzen neigen eher zur Fettleibigkeit durch Bewegungsmangel und ein Überangebot von Futter. Übergewicht schadet den Gelenken, dem Herz und der Lunge.

Fieber

Funktion des Körpers um schädliche Bakterien und Viren auszuschalten. Die Körpertemperatur einer Katze liegt bei 38° und 38,5° Celsius. Fieber ist also ein Krankheitssymptom und muß untersucht werden.
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Gastritis

Ist die Magenschleimhautentzündung und die Ursache können schlechtes Futter, Parasiten oder eine starke Erkältung sein. Das Tier erbricht ein klare gelbe Flüssigkeit. Kommt auch noch Durchfall, Erbrechen und hohes Fieber hinzu ist sofort der Arzt einzuschalten.

Gebärmuttervereiterung (Pyometra)

Die Gebärmutter ist infiziert. Vor allem ältere Katzen die nie Jungen geworfen haben und deren Eierstöcke nie entfernt wurden leiden manchmal an dieser Form der Infektion. Nur eine Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke kann diese Katze von der Krankheit befreien.

Geschwüre

Treten im Magen oder Darmtrakt auf. Durch aufgenomme Substanzen oder auch Gifte hervorgerufene Gastroenteritis (Magendarmentzündung) oder Stomatitis (Magenschleimhautentzündung) entstanden. Auch durch Parasiten können diese Geschwüre auftreten. Die Symptome sind vielfältig und können sich durch Erbrechen, Durchfall, Depressionen, Appetitlosigkeit, nervöse Störungen und die Katze wird sich ihrer Schmerzen äußern. Geschwüre müssen von einem Tierarzt behandelt werden.

Grauer Star

Die Linse der Auges trübt sich ein und das Sehvermögen der Katze schränkt sich deutlich ein. Meist wird die ältere Katze von dieser Krankheit betroffen sein. Ursachen können Diabetis, Vergiftungen; Verletzungen oder das hohe Alter sein. Der Graue Star ist aber operabel und kommt für jüngere Tiere in Frage.

Grippe

Die Virusinfektion mit den Symptomen von tränenden Augen, Niesen, Bläschen auf der Zunge und Appetitverlust sowie Schwindel und Apathie. Eine gut behandelte Grippe ist nach 7 - 10 Tagen wieder zu beseitigen. Das Tier sollte an einem warmen und trockenen Ort untergebracht werden. Der Tierarzt sollte die Grippe erkennen und behandeln.
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Herzversagen

Vier der häufigsten Arten von Herzkrankheiten sind Herzversagen durch Herztamponade, Vorstufen des Herzversagens und Schock mit Bluthochdruck. Ältere Katzen werden hiervon häufiger betroffen. Symptome können Zittern, Schwindel, Atembeschwerden und Erschöpfung sein. Solch ein Tier sollte eiligst von einem Tierarzt behandelt werden.

Hinken

Das Hinken bei einer Katze deutet auf einen Unfall mit einer Verletzung durch Knochenbruch oder Verstauchung oder einer Verrenkung hin. Auch eine Wunde kann dafür verantwortlich sein. Die Untersuchung eines Tierarztes ist erforderlich.

Hitzschlag

Extrem heißes Klima und direkte Sonneneinstrahlung können auch bei einer Katze zu einem Hitzschlag führen wenn sie sich nicht ausreichend abkühlen können und zu wenig Trinkwasser aufnehmen. Syptome sind eine deutlich erhöhte Temperatur mit Schwindel, strauchelnder Gang, Erschöpfung und Kollaps. Die Katze sollte sofort an einem kühlen Ort gebracht und mit Flüssigkeit versorgt werden. Ziehen sie einen Tierarzt hinzu.

Hygiene

Die Katze ist in der Regel ein sehr reinliches Tier. Trotzdem kann es erforderlich sein die Katze durch Kämmen oder einer Fellreinigung durch Waschen von Schmutz zu entfernen. Eine freilaufende Katze kann sich durchaus beschmutzen und ihre Art der Fellreinigung wird nicht immer ausreichen.
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Impfungen

Katzen sollten nach einigen Lebensmonaten die ersten Impfungen gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und eventuell auch gegen Tollwut geimpft werden. Eine prophilaktische Behandlung gegen Würmer ist auf jedem Fall zu empfehlen. Wichtige Impfungen sollten jedes Jahr wiederholt werden.

Infektion

Durch eine durch Bakterien ausgelöste Ansteckung durch äußere Einflüsse in den Körper durch Wunden eingebrachte Krankheit. Die Bakterien vermehren sich im Körper. Freilaufende Tiere haben ein größeres Risiko sich zu infizieren. Behandlung durch den Tierarzt.

Injektion

Ein Injezieren einer Flüssigkeit durch eine Spritze in den Körper. Eine Inkjektion die direkt unter die Haut angebracht wird ist als subkutane Injektion zu bezeichnen.

Insektenstiche

Geschwollene Stellen auf der Haut der Tiere sind zu erkennen. Wenn noch ein Stachel in der Haut stecken sollte ist dieser durch eine Pinzette vorsichtig zu entfernen. Wenn die Schwellung nicht verschwindet, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.
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Kaiserschnitt

Die Methode um bei der Geburt die Jungen aus dem Mutterleib zu holen. Der Tierarzt wird entscheiden ob dieser Eingriff notwendig ist.

Karies

Zahnfäule ist ein Zerfall des Zahnschmelzes und dadurch können Löcher entstehen. Der Tierarzt wird entscheiden ob eine Zahnbehandlung in Frage kommen kann oder ob der Zahn gezogen werden muß.

Kastration

Die Entfernung der Keimdrüsen beim männlichen Tier. Die Kastration wird ab etwa dem 6 Lebensmonat durchgeführt. Eine Kastration ist auf jeden Falle bei einer Haltung des Katers vonnöten. Unkastrierte Tiere lassen sich kaum im Haus halten, weil sie mit Urin ihr Revier im Haus und Garten markieren. Nach der Kastration wird das meistens unterbleiben.

Katzenschnupfen

Im Allgemeinen bezeichnet man so die Erkrankung der oberen Atemwege. Hier sind folgende Infektionen zu nennen: Rhinotracheitis, Calicivirusinfektion, Pneumonie, Reovirusinfektion und Syncytia. Diese Viren werden meist über die Luft übertragen und verursachen hartnäckiges Niesen und Entzündungen. Der Katzenschnupfen kann durch eine kombinierte Impfung ab der dem 2 und 3. Lebensmonat verhindert werden.

Katzenseuche

infektiöse Enteritis, Panleukonie: Katzenpest; Katzentyphus, Katzenstaupe: Virusinfektion die bei Jungtieren ohne eine Behandlung meistens zum Tod führt. Hier sind folgende Symptome zu nennen: Appetitverlust, Erbrechen, Lustlosigkeit, sehr viel Durst, hohe Körpertemperatur mit einer einhergehenden schnellen Verschlechterung des allgemeinen körperlichen Zustandes. Umgehende Hinzuziehung eines Arztes. Daher ist eine vorhergehende Impfung gegen diese Krankheit dringend erforderlich. Bei bereits ausgebrochener Krankheit sollte unbedingt und schnellstmöglich der Tierarzt aufgesucht werden. Zur Behandlung des Katzenschnupfens sollte man zunächst die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß die Katze durch ihre eigenen Abwehrkräfte die Krankheitserreger bekämpfen kann. Dazu ist es notwendig, die Lebens- und Umweltbedingungen der erkrankten Katzen so zu verändern, daß ein nicht zu trockenes, warmes Raumklima das Überleben und Vermehren der Erreger (Viren und Bakterien) verhindert. Neben der Behandlung mit Antibiotika sollte besonders auf Reinigung und Pflege von Augen und Nase der Katze geachtet werden. Das Hauptziel der Behandlung ist die Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte der Katze.

Katzenzucht

Ist ein Methode um Katzen zu züchten und um die Reinheit einer Art willen die Rasse zu erhalten und ebenso den kommerziellen Vorteilen und Aspekten der Katzenzucht zu folgen. Ein Weibchen und ein Deckkater werden dazu zusammen gehalten um so den Nachwuchs zu fördern.

Klubs

Das Vereinsleben mit den Züchtern, Ausstellern, Richtern und Besitzer einer bestimmten Katzenrasse. Diese Menschen machen sich zur Aufgabe die Überprüfung von Standarts und deren Perfektion zu verbessern.
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Lähmung

Bei einer Schädigung des Nervensystems kann es zu diesen Störungen und Verlust des Gefühls und der Empfindlichkeit in bestimmten Körperrregionen kommen. Katzen können sehr verschiedene Lähmungen durch bestimmte Auslöser erhalten. Durch Kalziummangel, ein gebrochenes Rückgrat, Brüche, durch eine Gehirnblutung oder Rückenmarksverletzungen. Eine sofortige tierärztliche Behandlung ist wichtig.

Laringytis

Ist eine Kehlkopfentzündung und meist infolge einer Erkältung und Grippe entstanden. Auch oft von einem Rachenkatarrh (Pharyngitis) begleitet. Die Behandlung durch einen Tierarzt ist angebracht.

Lecken

Das Lecken ist ein wichiger Bestandteil der täglichen Körperpflege. jedoch andauerndes Lecken an einer bestimmmten Stelle kann auf eine Wunde, einen Fremdkörper oder einen Abszeß hindeuten. Ein beachten dieser Stellen ist erforderlich.

Lungenentzündung (Pneumonie)

Durch eine Erkältung oder Grippe kann bei einer schwachen Katze ein diese akute Infektion der Lunge auftreten. Meistens jedoch ist diese Erkrankung eine Begleiterscheinung einer Bronchitis oder Brustfellentzündung. Der Tierarzt behandelt hier mit Antibiotika und schleimlösenden Mitteln. Nach etwa einem Monat sollte die Katze die Krankheit überstanden haben.

Lyme-Borelliose - Hirnhautentzündung

Die Lyme-Borreliose (Borrelia Burgdorferi) ist eine Infektionskrankheit, die von Zecken (durch Zeckenbiss) auf Katzen und andere Tiere/Haustiere übertragen wird. Bei der Borreliose handelt es sich um eine Hirnhautentzündung, die durch Bakterien (Borrelien, Spirochaeten) ausgelöst wird. Die Symptome und Kennzeichen für eine Borreliose-Erkrankung sind schmerzende Entzündungen der Gelenke und Gliedmaßen, Fieber und Bewegungs-Störungen der infizierten Katze sowie eine auffallende Verhaltensstörung und Apathie. Die Behandlung der Lyme-Borreliose erfolgt durch Antbiotika (Penicilin) über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen. Eine wirksame Impfung gegen Borreliose gibt es zurzeit noch nicht. 76
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Mastitis (Brustdrüsenentzündung)

Ist die akuten Entzündung der Brustdrüsen bei den säugenden Weibchen. Auslöser können Verletzungen, Infektionen oder verstopfte Michdrüsen sein. Die Zitzen sind dann geschwollen und können manchmal eine farblose Flüssigkeit in Verbindung mit Blut und Milch ausscheiden. Die Behandlung erfolgt durch einen Tierarzt.

Medikamente

In der Tiermedizin gibt es spezielle Präparate die nur für die Behandlung der Katze vorgesehen sind. Manchmal werden aber auch Substanzen und Präparate verwendet die in der Humanmedizin ihre Anwendung finden. Hierbei muß besonders die Dosierung beachtet werden um Überdosierungen zu vermeiden.

Metritis

Die Infektion und Entzündung des Uterus die durch Plazentarückstände oder einer mangelnde Hygiene verursacht wird. Die Mutter wird Schmerzen haben sich kaum um ihre Jungen kümmern und unter einem starken Ausfluß leiden. Mit Injektionen und Spülungen kann durch die Gabe von Antibiotika behandelt werden. Die Jungen müssen mit einer anderen Milch ernährt werden.
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Nephritis (Nierenentzündung)

Auslöser ist eine schwerwiegende Krankheit die diese Entzündung auslöst und die Nieren übermäßig überlastet. Die Symptome einer akuten Nierenzündung sind Erbrechen, Durst, häufiges Urinieren, Appetitlosigkeit. Der Arzt stellt die Diagnose nach einer Untersuchung des Urins.

Neurosen

Durch schwerwiegende äußere Umstände und den damit verbundenen Gemütsbewegungen oder durch Vergiftungen oder langwierige schwerwiegende Krankheiten können Katzen neurotisch werden. Einfache Formen können zum Beispiel Fresstörungen sein. Neurosen können Angstzustände auslösen und diese Tiere miauen ständig.
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Oestrus

Ist die Ovulationsperiode der weiblichen Katzen die auch als Rolligkeit oder Hitze bezeichnet wird.

Ostitis

Die Entzündung der äußeren Gehörganges. Das Ohr wird gerötet und sondert einen Übermaß an Schmalz ab. Die Katze wird sich dann häufiger kratzen und ein häufiges Reinigen wirkt vorbeugend. Diese Krankheit sollte durch den Tierarzt behandelt werden, denn nicht behandelte Otitis kann Taubheit verursachen.
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Paradontose

Ist der Zahnbettschwund der auch die Katzen betreffen kann. Das Zahnfleisch entzündet sich und die Zähne können ausfallen. Trifft hauptsächlich auf ältere Katzen zu und sollt durch den Tierarzt behandelt werden. Die Katze wird Hartfutter meiden und neigt zu Zahnfleischbluten.

Parasiten

Sind Lebewesen die parasitär von ihrem Wirt leben. Zu diesen Parasiten zählen Flöhe, Zecken, Läuse und auch Würmer die sich im inneren des Tieres aufhalten können. Diese Parasiten werden auch als innere Parasiten bezeichnet. dazu gehören Spülwürmer, Hakenwürmer, Fadenwürmer und Bandwürmer. Untersuchungen verschaffen einen Aufschluß darüber ob die Katze von den Parasiten befallen ist. Äußere Parasiten können durch die Anwendung von Flohhalsbändern, Pudern und Kompressen beseitigt werden. Diese Parasiten sollten auf jeden Fall durch den Tierarzt beseitigt werden.

Prognose

Die Prognose ist ein Vorausblick auf eintretende Krankheitsverläufe und Gesundheitsaussichten. Eine Prognose kann gut oder schlecht sein und bietet keine Garantie für seine Richtigkeit.

Prophylaxe

Ist eine vorbeugende Medizinische Maßnahme zur Vorbeugung von Krankheiten und dient der Gesunderhaltung des Tieres. Es ist eine Maßnahme der Präventivmedizin.
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Quarantäne

Ist eine Isolierung des Tieres um die Aus - und oder Verbreitung einer Krankheit zu verhindern. Bestimmte Länder schreiben eine Quarantäne vor und bestimmen eine Isolierung von bis zu 6 Monaten. Dies stellt für das Tier sicher eine große Belastung dar und so sollte man sich zu Beginn einer längeren Reise über eine solche Quarantänemaßnahme sehr genau informieren.

Quetschung (Kontusion)

Kann die Folge eines Schlages oder Pressung mit einem stumpfen Gegenstand darstellen. Quetschungen sind meist mit Schmerzen und Schwellungen für das Tier verbunden. Es können sogar Fleischwunden entstehen oder die betroffenen Regionen verfärben sich mit blauen Flecken und Blutergüssen. Sollten mit warmen Umschlägen und Salben behamdelt werden und können so gut abheilen.
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Rachitis

Eine dem Skelett betreffende Mangelkrankheit. Auswirkungen haben die Veränderungen am Skellett und oft werden junge Katzen von dieser Krankheit betroffen. Hierbei handelt es sich um eine Mangel - und Fehlernährung. Das Vitamin D kann nicht gebildet werden. Vorbeugend sollte eine ausgewogene und reichhaltige Ernährung angeboten werden. Rachitis kann nicht nachträglich behandelt werden und die jungen Katzen leiden ihr ganzes Leben unter den Knochendeformationen.

Rasse

Die bestimmte Gruppe, Untergruppe oder auch Varietät einer Tierart, worin sich die physischen und psychischen Merkmale und Eigenarten von der einen Generation auf die andere Generation übertragen.

Räude (Grind)

Eine durch Milben verursachte Hautkrankheit. Die Milben sind mit dem Auge sehr schlecht zu erkennen. Es gibt verschiedene Arten von Milben die auch verschiedene Körperregionen betreffen können. Die Katze wird sich sehr häufig kratzen um das Jucken der befallenen Stellen zu verhindern. Der Tierarzt kann gut dagegen mit speziellen dafür Insektiziden behandeln.

Rheumatismus

Sich ausbreitender Schmerz in den Muskeln, Gelenken und angrenzenden Organen und wird hauptsächlich durch Feuchtigkeit und Kälte verursacht. Die Katze wird wimmern und kann eine zeitlang hinken. Das Tier sollte an einem warmen und trockenen Ort gehalten werden und wenn sie nass nach Hause kommt mit einem Tuch abgetrocknet werden. Rheumatismus ist eine allgemeine Bezeichnung für bestimmte Formen wie rheumatoide Arthritis, rheumatisches Fieber und einer Gelenkentzündung. (Osteoarthritis)

Röntgenaufnahmen

Bei schwerwiegenden Knochenbrüchen oder unklaren Diagnosen sollten diese Aufnahmen gemacht werden um auch Nierensteine oder verschluckte Gegenstände zu bestätigen.
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Scherpilzpflechte (Trychophytie)

Ist eine sehr ansteckende durch einen Pilz verursachte Hautkrankheit. An der betroffenen Stelle breiten sich ringförmig wachsende Flecken aus. Mit einer ultravioletten Lampe kann das sehr gut sichtbar gemacht werden. Die Behandlung durch den Tierarzt ist dringend erforderlich.

Schuppen

Eine gesundes Tier wird keine Schuppen aufweisen aber wenn sie welche hat dann sind es meist Hinweise auf einen Floh- oder Bandwurmbefall oder eine Hautallergie. Auch andere Krankheiten sind möglich und die Behandlung eines Tierarztes ist angebracht.

Schwanz

Der lange hintere Teil der Katze dient als Ruder und Steuer beim Klettern und Laufen und kann auch den Gemütszustand einer Katze offenbaren. Ein Erbe aus ihrer Vergangenheit, als ihre Vorfahren noch auf den Bäumen lebten.

Selbstheilung

Die Katze hat eine sehr gute Körpersensibilität und wird sich bei einer Magenverstimmung oder Vergiftung selbst zu heilen versuchen. Bei Magenproblemen wird sie fasten, Bei Vergiftungen erbrechen und Gras fressen. Offene Wunden befeuchtet sie mit ihrem Speichel der die Heilung beschleunigt. Alle diese Maßnahmen können sich bei kleineren Beschwerden sehr positiv auswirken.

Scorbut

Eine durch Vitamin C hervorgerufene Mangelkrankheit. Alle Katzen können durch eine Mangelernährung die Folgen des Skorbuts erleiden. Die Symptome sind zahlreich und können sich durch Zahnfleischbluten, Hautblutungen, Geschwüre im Maul und auch Skelettveränderungen und Blutarmut äußern. Der Tierarzt behandelt mit Vitaminreicher Kost und Medikamenten.

Spülwürmer (Ascariden)

Sind rosarote und runde Würmer die sich in den Eingeweiden der betroffenen Tiere befinden. In einigen Fällen können sie auch den Menschen befallen. Sie können so zahlreich sein das sie sich in Knäulen zusammenballen und Verstopfungen verursachen. Diesäugende Mutter kann diese Würmer auf ihr Junges übertragen Es ist daher sehr wichtig die Jungtiere frühzeitig gegen Spülwürmer zu behandeln und zu entwurmen. Nicht erkannter und behandelter Wurmbefall kann bei den Jungkatzen lebensgefährlich sein.

Stammbaum (Pedigree)

Das Dokument für die Katze um den Familienstammbaum väterlicher und mütterlicher Seits aufzulisten. Die Zuchtbücher der Züchter und Zuchtverbände sind die Grundlage der Stammbäume einer Edelkatze. Wer ein reinrassiges Tier besitzt hat ein Anrecht auf das Dokument.

Standart

Die Rassebeschreibungen die vom Edelzüchterverband aufgestellt und heraus gegeben werden. Diese Standart legen bestimmte Körper und Wesenmerkmale einer Rasse- katze fest. So zum Beispiel: Körpermaße, Felltextur, Farbe, Beschaffenheit , die Augenfarbe, Kopfform, Schnauzenform. In Europa gelten die Standarts des Fedederetion Internationale Feline (FIFe).

Sterilisation

Unfruchtbarkeitsmachung, ist nicht zu verwechseln mit der Kastration. Beim männlichen Tier durch die die Durchtrennung der Samenstränge. Bei der weiblichen Katze geschieht dies durch die Durchtrennung der Eileiter. Die Hormonbildung bleibt dabei unbeinflußt und diese Katzen haben ein ganz normales Geschlechtsleben. Bei der weiblichen Katze können sich jedoch nach Jahren krebsartige Geschwüre bilden. So ist die Kastrierung mit der Entfernung der Eileiter und Gebärmutter angebrachter.

Stomatitis

Die mit Geschwüren einhergehende Entzündung der Mundschleimhaut. Wird durch eine Zahnfleischentzündung, infektion oder durch die Gabe von zu heißem Futter verusacht. Die Katze wird die nahrung verweigern und sich zurückziehen. Die Behandlung eines Tierrztes sollte erfolgen.

Symptome

Die Krankheitsmerkmale einer zu bestimmenden Krankheit. Symptome sollten immer eine Untersuchung des Tieres einleiten um das Wohlbefinden des Tieres wiederherzustellen. Der Tierarzt stellt nach den Symptomen und einer Untersuchung eine Diagnose.
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Taubheit

Taubheit: Der teilweise oder völlige Hörverlust des Tieres, Taubheit kann nach einem Katarrh, einer Verletzung mit einem Loch im Gehörgang oder einer Verhärtung des Gehörganges entstehen. Tollwut (Lyssa; Rabies): Der Tollwutvirus kann verschiedeneTierarten befallen und wird durch den Biß aber auch durch Lecken des infizierten Tieres auf das andere übertragen. Träger dieser Krankheit können Hunde, Katzen, Wölfe, Füchse oder auch Mäuse sein. Das Tollwutopfer meidet das Licht ist sehr reizbar und verkriecht sich. Die Opfer erleiden eine Kehlkopflähmung, sind unfähig zu trinken und sterben. Das Tollwutvirus ist allerdings nicht sehr verbreitet und die Gefahr einer Ansteckung ist für die Katze nicht sehr groß.

Tränende Augen

Ursachen können ernster Natur sein, infolge einer Bindehautentzündung, verstopften Tränenkanälen oder einer Infektion des primären Athmungssystems ausgelöst werden. Leichte Formen entstehen einfach nur durch kalte oder zugige Luft und bedürfen keiner eingehenden Behandlung. Längeres Augentränen sollte durch den Tierarzt behandelt werden.

Tumor

Die sich verändernde und fortschreitende Gewebewucherung in einem Organismus oder Organ. Organe können sich an der Haut, den inneren Organen und dem Nervensystem bilden. Gutartige Tumore lassen sich operativ entfernen. Bei bösartigen Tumoren muß sehr genau auf die vollständige Entfernung des Haupttumores geachtet werden damit sich keine weiteren Geschwülste bilden können.

Tollwut

Das Tollwutvirus kann verschiedene Tierarten befallen und wird durch den Biß aber auch durch Lecken des infizierten Tieres auf das andere übertragen. Träger dieser Krankheit können Hunde, Katzen, Wölfe, Füchse oder auch Mäuse sein. Das Tollwutopfer meidet das Licht ist sehr reizbar und verkriecht sich. Die Opfer erleiden eine Kehlkopflähmung, sind unfähig zu trinken und sterben. Das Tollwutvirus ist allerdings nicht sehr verbreitet und die Gefahr einer Ansteckung ist für die Katze nicht sehr groß.
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Untergewicht

Die Mangelernährung zeichnet sich durch ein Untergewicht des betroffenen Tieres aus. Eine Katze die trotz ausreichender Ernährung abmagert hat meistens eine Krankheit und bedarf einer eingehenden Untersuchung. Normal abgemagerte Katzen sollten langsam an eine reichhaltige Kost gewöhnt werden.

Urinieren

Die Katze wird sich bei einer Reviermarkierung auf bestimmte Stellen und Bereiche ihres Revieres urinieren und so Grenzbereiche markieren. Männliche und weibliche Tiere markieren mit Urin. Auch sexuelle Botschaften sind für andere Katzen so zu lesen. Im Hause können manchmal auch Urinmarkierungen hinterlassen werden, wenn sich mehrere Tiere in einem Haushalt befinden.
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Verband

Das Verbinden einer Wunde oder einer Entzündung mit einer Stoffband um die verletzten oder betroffenen Stellen und Bereiche zu schützen. Die kranke oder verletzte Katze wird sich nur sehr schwer verbinden lassen. Der Tierarzt besitzt dafür mehr Wissen und Möglichkeiten.

Verbrennungen

Die Katze kann sich leicht an erhitzten Gegenständen in der Küche und im Haushalt verbrennen. Unerfahrene und junge Tiere sind sehr neugierig und ergründen ihre Umwelt. Die Verbrennungen sind möglicherweise bei der Katze schwer zu erkennen. Das Tier erleidet große Schmerzen und wenn man leicht an den verbrannten Stellen zieht und das Fell büschelweise ausfällt sind sofort behandelnde Maßnahmen durch den Tierarzt zu erfolgen. Kalte Kompressen und nasse feuchte Verbände lindern den Schmerz bis die Behandlung beginnnt.

Verdauungsstörungen

Diese Störungen werden durch Verschlucken von Fremdkörpern, schlechte und falsche Ernährung, hinunterschlingen des Futters, Gastritis oder Fell und Haarresten verursacht. Die Katze wird nichts mehr fressen, Magenschmerzen haben ein stumpfes oder mattes Fell haben und sich wimmernd zurückziehen. Die meiste Katzen vertragen auch keine Kuhmilch und obwohl sie diese Milch mögen und fressen werden sie den darin enthaltenen Milchzucker nicht vertragen. Bei schweren und länger andauernden Beschwerden ist die Untersuchung beim Tierarzt erforderlich.

Vererbung

Die vererbte Übertragung von bestimmten körperlichen und psychischen Eigenschaften von den Eltern auf die Nachkommen. Züchter wissen welche Eigenschaften vererbt und welche Verpaarungen zu bestimmten gewünschten Eigenschaften führen können. Dabei können mehrheitlich die Eigenschaften der Mutter übertragen werden oder hauptsächlich die des Vaters aufweisen oder die beider Elternpaare oder der früherer Generationen bekommen.

Vergiftungen

Diese Vergiftungen können durch bestimmte Pflanzen oder Rattengifte, durch verdorbenen Futters, Vergiftete Ratten und Mäuse die die Katze vertilgt, vergiftete Köder, Laugen. Putzmittel, Mottenkugeln, Arzneimitteln und auch Aspirin verursacht werden. Die meisten dieser Gifte wird die Katze nie aus eigenen Antrieb fressen aber Vergiftungen können immer geschehen. Symptome sind Krämpfe, Durchfälle, Atemnot mit Erstickungsanfällen, übermäßiger Speichel und nervöse Zustände. Bitte sofort den Tierarzt einschalten. Schnelles Handeln ist dringend erforderlich. Lebengefahr!

Verstopfungen (Obstipation)

Die Darmtätigkeit ist durch bestimmte Umstände gestört. Eine veränderte Ernährung kann Abhilfe schaffen. Ein Trick ist die Fütterung von frischer Leber, die sofort die Darmtätigkeit anregt. Geschluckte Haarbüschel können ebenso hartnäckige Verstopfungen verursachen. In schweren Fällen kann auch ein chirugischer Eingriff erforderlich werden.

Viren

Die Ursache vieler Infektionskrankheiten sind diese Krankheitserreger die kleiner als Bakterien sind. Vermutlich sind sogar verschiedene Krebsarten auf Viren zurückzuführen. Ein gesundes Immunsystem der Katze wird die Infektion mit den meisten Erregern verhindern.

Vitamine

Wichtige Wirkstoffe um die Funktionen der Lebensvorgänge und des Organismus aufrecht zu erhalten zu fördern und zu unterstützen. Einige dieser Vitamine kann der tierische Organismus selber bilden und andere müssen durch das Futter hinzugefügt werden. Trotzdem ist nicht sicher ob das Tier durch die Nahrung ausreichend Vitamine bekommt. Züchter und Ärzte wissen welche Vitamine wertvoll sind und anhand bestimmter Nahrungergänzungen zugefüttert werden können und sollen.

Vitamin- und Mineralstoffzusätze

Frisches und hochwertiges Futter sollte in ausreichenden Mengen über Mineralstoffe und Vitamine verfügen. Fragen Sie den Tierarzt ob noch Nahrungszusätze in Form von Mineralstoffen und Vitaminen ergänzt werden sollten. Der Zustand ihres Tieres kann hier einen Aufschluß bieten. Vor allem ältere Tiere benötigen ausreichende Mengen dieser wichtigen Nahrungsbestandteile.
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Wasser

Lebenswichtiges Element zur Aufrechterhaltung aller lebensnotwendigen Körperfunktionen bei Mensch und Tier. Normalerweise trinken Katzen in der Natur relativ wenig Wasser aber um einer ausreichende Menge zur Verfügung zu stellen sollte neben dem Futter immer eine Schale mit frischen Wasser gereicht werden. In wärmeren Jahreszeiten benötigt der Körper natürlich mehr Wasser. Nur bei Verdauungsbeschwerden sollte für kurze Zeit das Wasserangebot eingeschränkt werden.

Wunde

Die durch äußere Gewalteinwirkung einwirkende Öffnung und Trennung von Gewebszusammenhängen. Wunden haben fast immer äußere Ursachen. Kleinere Wunden können unter der Gabe von von flüssigem Antiseptikum und antiseptischen Puder behandelt werden. Größere Wunden sollten aber ausschließlich vom Tierarzt behandelt werden.
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Zahnfleischentzündung

Die durch verdorbenes Futter, Zahnstein , Löcher in den Zähnen oder durch die Gabe von unverträglichen Medikamenten verursachte Zahnfleischentzündung. Weitere Folgen können Blutungen, Schwellungen oder Eiterbildung sein. Der Tierarzt desinfiziert die betroffenen Stellen.
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