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Die Katze ist ein vollendetes Geschöpf

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Die Katze ist ein perfektes Individuum

Die Katze erscheint uns in jedweder Form, ob Rassetier oder gewöhnliche Mieze als ein schönes anmutiges Geschöpf. Das läßt sich wohl ohne Bestimmtheit behaupten. Die Katze ist heute eines der elegantesten und verbreitesten Haustiere und je nach Standpunkt beinahe so beliebt wie der Hund oder noch beliebter. Die Katze bietet eindeutig Fähigkeiten und Körpermerkmale der ihr einen Platz unter den perfektesten Geschöpfen einräumt. Der geschmeidige und anmutige Körperbau und ihre Muskulatur ergeben ein nahezu vollkommenes Lebewesen, dass ausgestattet mit einer wachen Intelligenz, sie geheimnisvoll, klug, flink, unwiderstehlich, mutig und gewitzt macht.

kittenDennoch ist sie nur zu einem Teil Tagaktiv. Nach einigen munteren Ausbrüchen, dem Erklettern eines Baumes,
der Jagd auf ein kleines
Tier, verschiedenen Spielen und der Körperpflege ruht
sie ausgiebig. Die Katze
kann eine fleissige Jägerin sein und sich am Spiel mit dem Menschen, Artgenossen oder Spielzeugen erfreuen aber sie ist keine ausdauernde Läuferin. Die Katze verliert relativ schnell die Lust an der Spielerei und Bewegung meist rascher als der Mensch, und ihre Energie läßt schnell nach. Die Katze besitzt eine Muskulatur die sie für den schnellen
Jagderfolg auszeichnet. Ihre Energiereserven verbrauchen sich recht schnell und die Muskulatur übersäuert.
Diese Tatsache verbindet
sie natürlich mit ihren größeren Verwandten, dem Löwen, Panther, Leopard, Jaguar, Gepard Tigern und anderen Großkatzen. Der Tagesablauf und Jagderfolg der Großkatzen richtet sich somit wesentlich enger an ihre Eigenschaften um das Überleben in der Savanne, Wildniss und Dschungel sicherzustellen. Die Haus- und Edekatze hat diese Probleme eher nicht. Sie hat schnell erkannt, den Menschen als Pfleger und Versorger wahrzunehmen, lieb zugewinnen und sich ihm anzuvertrauen.

Mit dem Hund ist sie nicht zu vergleichen. Der Hund, der den ganzen Tag umherrennen kann, besitzt eine völlig andere Konstitution. Die Ausrichtung der Katze bei ihrem täglichen Ablauf ist eine andere, sie pflegt sich schon nach einem kurzen Spaziergang wieder auf einem warmen Felsen oder einem weichen Kissen zu räkeln und sich vorzugweise in Obhut und Sicherheit zu befinden.

Die Eleganz, Kraft und Geschmeidigkeit der Katze erklärt sich anhand der dargestellten Fakten und Daten. So mißt eine ausgewachsene Katze ungefähr 50 cm, bei der noch 25 bis 30 cm Schwanz hinzukommen. Ein durchschnittlich großes männliches Tier wiegt im Mittel zwischen 3,5 und 5 kg. Sehr guternährte Tiere oder besonders große Rassen wie die Maine Coon oder Britisch Kurzhaar bringen noch wesentlich mehr Gewicht auf die Waage. Sie sind die sanften und gutmütigen Riesen unter den Tieren und ihre Weibchen sind dabei etwas kleiner und leichter.

Die Zähne und Krallen sind die Angriffs- und Verteidigungswaffen der Katze. Die gefährlichen Krallen, die bei drohender Gefahr blitzschnell ausgefahren werden können, sind besonders wirksam. Doch nun zu den anatomischen Merkmalen der Katze. Die Katze besitzt 245 relativ zarte und leichte Knochen, von denen allein 20 im Schwanz sind. Ihre Wirbelsäule ist sehr biegsam, flexibel und zählt 51 Wirbel. Ihr kleiner und runder Kopf wird vorn durch die Schädelknochen geschützt. Im Brustkasten sind 26 Rippen. Die Stirn ist niedrig und gewölbt, die Kiefer gerundet. Das gestreckte, schmale Becken ist so leicht und so gut im Gleichgewicht, das die Katze bei Stürzen aus großer Höhe in neunzig Prozent aller Fälle auf den Beinen landet. Ihr ausgeprägter Gleichgewichtssinn leistet erstaunliches, wobei sie ihren Schwanz als Steuerruder benutzt und Rotationen leicht auspendelt. Ihr sind aber bei Stürzen aus allzu großer Höhe Grenzen gesetzt, dabei ist die Verletzungsgefahr erheblich, da das Körpergewicht durch die Beschleunigung zunimmt. Dadurch wird der Rhythmus des sich um die Achse drehenden Körpers gestört, und die Katze bricht sich wahrscheinlich die Glieder. Ihr Gleichgewichtssinn ist ein Erbe aus der Zeit, als sie hauptsächlich auf Bäumen lebte, von Ast zu Ast sprang und die Stämme emporkletterte. Auch heute bereitet ihr das Erklettern eines Baumes keine Schwierigkeiten, im Gegenteil, denn sie ist eine ausgezeichnete Kletterin, doch kann das herunterklettern problematisch werden, obwohl die Katze mit Leichtigkeit dieses Hinderniss überwinden könnte aber ihre Angst und Vorsicht bereitet ihr so manchmal Probleme.

Bis auf wenige Ausnahmen abgesehen mag die Katze gar nicht gerne verreisen, selbst wenn ihr menschlicher Betreuer anwesend ist. Sie bevorzugt ihr festes und vertrautes Revier und ungewohnte Reisen und Ausflüge bereiten ihr Unbehagen und Angst. Katzen und auch Hunde können reise- und seekrank werden. Das feuchte Element Wasser macht ihr meistens keine Freude. Die Katze wird es fast immer vermeiden sich mit dem Wasser auseinander zusetzen. Bekannter Maßen scheuen Katzen im Gegensatz zu Hunden fast vollständig den Kontakt zu Gewässern, es sei denn ihre Neugierde überwindet die Abneigung dagegen und irgend ein Fisch, Insekt oder Kleintier erregt dermaßen ihre Neugier um sie spontan zu einem Bad zu veranlassen.

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